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Verdammt, habe ich etwas Unnötiges studiert?

Verdammt, habe ich etwas Unnötiges studiert?

flickr/Question!/Stefan Baudy

Online habe ich die aktuelle unibrennt Debatte verfolgt. Auf diversen Facebook Pages, auf Twitter und auf meinem ganze speziellen Lieblingskanal dem standard.at Forum. Ich will heute aber nicht diese Geschehnisse diskutieren sondern mich lieber ein bisserl aufregen. Aufregen über die Arroganz mancher Menschen, die meinen, entscheiden zu können, welches Studium ein Gutes und welches ein Schlechtes ist.

Untergekommen ist mir diese Arroganz meist in Form folgender Sätze “Ja es gibt halt überlaufene Studienfächer. Aber dann muss man sich halt was Gscheites aussuchen und nicht sowas Unnötiges wie Psychologie oder Publizistik” Whaaat? Mein Herz!

Ganz ehrlich, vom Lanzenbrechen für mein Studienfach habe ich mittlerweile Muskelkater. Also ja, ich studiere Publizistik. Und ich bin seit fünf Jahren damit beschäftigt, das Fach zu verteidigen. Warum muss ich das eigentlich? Ja weil es Hanseln gibt, die natürlich haargenau wissen welches Studium super total wichtig und schwierig und vor allem welches super total unnötig und voll einfach ist.
Und warum mache ich das? Weil Publizistik ein höchst sinnvolles, gutes, spannendes Studium ist, das einem für den weiteren Weg viel mit gibt. Wenn man dafür ein bisschen Leidenschaft mitbringt, macht einem das viel Freude. Ohne Scheiß jetzt.

Da ich nur Publizistik studiert habe, kann ich nicht beurteilen, ob es leichter zu studieren ist als etwas anderes. Ich weiß nur, dass ich mir bei einem Mathematikstudium sicher schwerer getan hätte weil meine Stärken eben in der Sprache und der Kommunikation liegen. Und nicht in Zahlen. Kenne Mathematikstudenten, die keinen geraden deutschen Satz herausbringen, geschweige denn sich mehr als fünf Minuten dem Thema Kommunikation widmen könnten. Funktioniert also auch umgekehrt. Und jeder, der Publizistik ja soooo pipieinfach findet, soll es einfach fünf Jahre lang betreiben und dann sprechen wir weiter.

Ich habe sowieso das Gefühl, als gäbe es eine selbst ernannte Studienelite. Vorzugsweise mit technischen und mathematischen Studienfächern. Die haben es ja alle total schwer und arg und Wahnsinn. Die pummeligen Sozialwissenschaftsstudenten hingegen habens ja uuur leicht. Woher kommt das? Weil man allgemein davon ausgeht, dass das, was man in einem Sozialwissenschaftsstudium lernt, jeder lernen könnte? Und man für Physik eine Begabung für Zahlen und ein gewisses Verständnis haben muss das nun einmal nicht jeder hat? Finde nicht, dass es deswegen hochwertiger, wichtiger oder sinnvoller ist als irgendein anderes Studium.

Oder weil man Jobs, in denen Sozialwissenschaftsstudenten sitzen, auch ohne dieses Studium locker meistern könnte? Schwaches Argument, denn ein Studium ist nie eine Berufsausbildung. Schon allein das mehrjährige Studium an einer Universität erweitert den persönlichen Horizont ungemein und kann deshalb schon einmal nicht unnötig sein.
Oder vielleicht weil man sagt, es gibt so viele arbeitslose Publizisten? Sollte man vielleicht auch einmal im Verhältnis der Studierenden sehen. Vielleicht sagt ja den Elitemathematikstudenten das Wort Prozentzahl etwas.

Aber vielleicht ist mit “unnötig” auch die fehlende Jobaussicht gemeint. Auch das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Natürlich, wenn ich fünf Jahre studiere und daneben nichts tue außer Däumchen zu drehen, dann wird kein Unternehmen nach mir schreien. Das verhält sich aber mit der Publizistik nicht anders als mit Physik, Chemie, Wirtschaftswissenschaften oder was auch immer als “gutes und sinnvolles Studium” angesehen wird. Ungelogen: Ich kenne Menschen, die sehr ambitioniert und zielstrebig Jus und Wirtschaft studiert haben, Vollzeitstudenten eben, und nach sieben Jahren diese zwei Fächer erfolgreich abgeschlossen haben und trotzdem seit zwei Jahren arbeitslos sind. Einen 26- Jährigen, der noch kein Büro oder keine Kanzlei von innen gesehen hat, der ist auch mit zwei Magistertiteln nicht sofort weg vom Markt. Liegt meiner Meinung nach wirklich nicht am Studienfach. Jemand, der einerseits zielstrebig seinem Studium nachgeht und nebenher versucht in der entsprechenden Branche Fuß zu fassen, wird mit keinem Fach unglücklich.

Ja, ich weiß. Klingt total streberhaft. Aber meiner Meinung nach ist das das richtige Rezept. Ein Studium das man gerne betreibt und nebenher Berufserfahrung sammeln. Damit kommt man immer voran. Mit Publizistik, Jus, Psychologie oder Numismatik.

Ein Problem liegt meiner Meinung nach auch in der Wahl des Studiums. Man legt erfolgreich die Matura ab, feiert dann mal drei Monate bis einem die Ohren abfliegen und dann soll man sich für die Branche entscheiden, in der man mindestens die nächsten fünf Jahre lang studiert und arbeitet. Studienpläne lesen ist saulangweilig. Aber sinnvoll. Die geben einen guten Einblick darüber, welche Inhalte sich eigentlich hinter einem Studium verbergen. An der Uni Wien hat man außerdem die tolle Möglichkeit, sich ohne Anmeldung oder Bla in Vorlesungen reinzusetzen und einfach mal zu hören, was da passiert. Ich habe viele viele Male gehört “Publizistik? Das macht doch jeder!” Aber ich habe es aus Überzeugung gemacht. Und gut war’s. Außerdem habe ich auch “nur” Publizistik gemacht. Keine Ahnung woher die Annahme kommt, Publizistik müsse immer mit etwas kombiniert werden. Statt dem Zweitstudium habe ich mir einen branchenrelevanten Job gesucht. Auch diese Entscheidung hat sich für mich gelohnt.

Um die Frage aus dem Blogtitel zu beantworten: Ich habe mit Sicherheit nichts Unnötiges studiert. Ganz im Gegenteil. Es hat mir sehr viel gebracht und würde ich noch einmal vor der Entscheidung stehen, würde ich immer wieder Publizistik studieren.

Und jetzt hört auf mein Studium zu beleidigen, ihr Honks.

 

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  1. Nicht noch ein Publizistik Blogpost

10 Comments

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  2. Hui. Schade dass du uns deinen Namen nicht verrätst.

    Zu deinen Verallgemeinerungen sag ich mal nix. Haste hoffentlich selbst erkannt dass das mühsamer Blödsinn ist.

    Aber sag doch mal wer entscheidet, bei welchem Studium man sich anstrengen muss und bei welchem nicht. Du? Hast du alle mal ausprobiert?

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  3. Ich schreibe wirklich selten Kommentare. Dieses Mal habe ich mich dazu durchgerungen:
    Bis auf das, dass mir ein paar Punkte in deiner Argumentation fehlen und ich es nicht mag, wenn jemand Vergleiche schließt – ohne je etwas anderes studiert zu haben – ist dein Denkansatz recht in Ordnung. Ich habe auch schon Ähnliches gehört und musste danach mein Studium verteidigen, da ich wie du Publizistik studiere. Allerdings nicht nur. Und das meiner Ansicht nach auch aus gutem Grund.
    „Ich habe sowieso das Gefühl, als gäbe es eine selbst ernannte Studienelite. Vorzugsweise mit technischen und mathematischen Studienfächern. Die haben es ja alle total schwer und arg und Wahnsinn. Die pummeligen Sozialwissenschaftsstudenten hingegen habens ja uuur leicht. Woher kommt das? Weil man allgemein davon ausgeht, dass das, was man in einem Sozialwissenschaftsstudium lernt, jeder lernen könnte?“

    Pummelig. Ein recht grausames, aber in diesem Kontext witzig eingesetztes Wort. Wie soll ich sagen? Es IST eine Tatsache, dass es schwieriger ist Technische Chemie oder Pharmazie zu studieren, wenn man sich einmal die Lernunterlagen zu Gemüt geführt hat. Hast du für eine Publizistikprüfung länger als maximal ein Monat gelernt? Eben. Natürlich heißt das nicht, dass sich ein mathematisch unbegabter Mensch in ein naturwissenschaftliches Studium stürzen sollte. Aber einen gewissen Respekt sollte man dennoch bewahren.
    Wobei ich dir zustimmen kann ist die Sache mit der Leidenschaft. Ich studiere meine Fächer auch aus Leidenschaft, aus Überzeugung und um meinen Horizont zu erweitern. Auch was die Berufserfahrung angeht, muss ich dir rechtgeben. Ein ähnliches Beispiel kenne ich auch. Bald in Mindestzeit fertig aber nie eine Kanzlei von innen gesehen. Dennoch glaube ich, dass man sich mit einem Studium, das kein Massenstudium ist, auch bei Praktika
    Dennoch weiß ich, dass der Lernaufwand bei Pharmazie ein KLEIN wenig größer ist als bei Publizistik ;)) Und man kann ALLES studieren, was man möchte, wenn man sich wirklich reinhängt. Wobei das mathematische Talent, das du ansprichst, natürlich von Vorteil WÄRE.
    Selbst wenn man mathematisch begabt ist, ist es schwieriger Physik o.ä. zu studieren als mit einer Begabung in Deutsch/“Kommunikation“ Publizistik fertig zu bringen.
    Danke für dein Verständnis.

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  4. Ein unnützes Studium kann es einfach nicht geben, egal was, es ist Bildung und bringt einen selbst weiter. Leider ist es aber so, dass die Bildung and den Unis durch die momentane Politik / Wirtschaftslobby vielmehr zu einer Ausbildung verkommt, zumind. so kommt es mir als Außenstehendem vor.
    Man muss sofort in einen Job man, muss während der Ausbildung genau das lernen, was später von einem abverlangt wird, vielleicht auch gleich in der Firma die den Studienzweig finanziell unterstützt.

    Ist doch egal ob jemand Numismatik, Geige, Medizin, Verfahrenstechnik oder Kulturtechnik und Wasserwirtschaft studieren will. Alles soll bitte möglich sein, für jeden der es will!
    Eine Einschätzung ob das eine Studium höherwertiger als das andere ist, darf einfach nicht getroffen werden, schon gar nicht aus kurzsichtig ökonomischen Gründen.

    Eine Wertung ob es sich um ein einfaches oder aufwendiges Studium handelt, soll doch bitte auch nur demjenigen überlassen sein, der es belegt, denn nur der kann sagen wie es wirklich ist, ganz in Abhängigkeit seiner Fähigkeiten.

    Well-loved. Like or Dislike: Thumb up 4 Thumb down 0

  5. Wahre Worte, die du da schreibst. Einer dieser Beiträge, den man sich ausdruckt und seiner nicht-akademischen Trollverwandtschaft ins Gesicht hält.

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  6. @Bianca Freu mich dass du dich gerade bei mir zu einem Kommentar durchgerungen hast :)
    Versteh mich nicht falsch ich habe wirklich den allergrößten Respekt vor Menschen, die Pharmazie, Physik, Chemie, Mathematik oder Ähnliches bezwingen. Weil ich weiß, dass ich es nicht könnte.
    Mir ging es auch gar nicht darum, den Lernaufwand zwischen Fächern zu vergleichen weil das sowieso nie eine für alle zufrieden stellende Lösung geben kann.
    Ich wollte eher die Abwertung mancher Studienfächer anprangern. Denn DAS finde ich nicht in Ordnung. Alle, die ein Studium bis zum Ende betreiben, haben was geleistet und da sollte niemand runtergemacht werden. Eben schon gar nicht, weil der Aufwand nicht objektiv gemessen werden kann.
    Es ist natürlich auch die Frage, ob der Aufwand wirklich am Fach an sich oder an am Institut, den Professoren und dem Studienplan liegt.
    Ich wehre mich einfach dagegen, dass ein Studierender der Medizin oder der Physik “mehr wert” ist.

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  7. Axel Roland |

    Man muss keine Lanze für ein Studium um seines Selbstwillens brechen. Wenn man WIRKLICH sicher ist, dass man selbst das Richtige studiert, erübrigt sich die Notwendigkeit zur Rechtfertigung meiner Meinung nach.

    Wenn ein solcher Studiengang überlaufen ist führt das in logischer Konsequenz (natürlich) schon dazu, dass der Konkurrenzkampf auf dem freien Markt später größer wird und da gewinnen nicht immer nur die Besten. Aber wenn einem das klar ist und man sehendes Auges diesen Weg weitergeht : was können einem dann blöde Sprüche noch anhaben…

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  8. Ich breche Lanzen für die PuKW nicht nur um Lanzen zu brechen. Das ist mir eigentlich auch viel zu mühsam. Ich mag nur einfach keine Vorurteile und finde, dass man damit dem Studiengang Unrecht tut. Und ich glaube auch, dass sich viele MaturantInnen von diesen Sprüchen die PuKW vermiesen lassen und das ist doch schade.

    War mir wichtig zu sagen dass das, was immer so über dieses Studienfach hört, auch nicht immer alles wahr ist und dass man es sich selbst anschauen sollte bevor man lästert oder Lästereien glaubt.

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  9. Mittlerweile finde ich viele der abschätzigen Kommentare zum Publizistikstudium amüsant. Allerdings auch erst, seit ich ähnlich weit wie du damit bin. Mich amüsiert v.a. das allgemeine Verständnis dieses Studiums als Journalistenausbildung, das leider auch vor vielen StudentInnen des Instituts selbst nicht halt macht. Mitverantwortlich dafür ist aber auch der Studienplan: Dass sozialwissenschaftliche Grundlagen v.a. im Bereich der Methoden so sträflich vernachlässigt werden, führt dann zu so paradoxen Gegebenheiten wie Diplomanden, die zum ersten Mal SPSS zu Gesicht bekommen. Und diese stellen nicht unbedingt die Ausnahme dar. Ähnliches lässt sich leider auch für andere Bereiche, also Theorie oder formale Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens zB. behaupten. Es gibt zwar eine Menge positiver Ausnahmen, diese scheinen sich ihr Wissen aber in Eigeninitiative angeeignet zu haben. Insofern halte ich so manche Kritik für gerechtfertigt.

    Ceterum censeo, dass du dich mit den Einzelbeispielen aus dem Bekanntenkreis auf das Niveau des Standard-Forums begibst. So gesehen kann ich dir nach einem Jahr in einem bestimmten technischen Studium nämlich auch entgegensetzen, dass man dort wirklich Vollzeit studiert. Dass man neben dem Publizistikstudium einem Job nachgehen kann, ist mMn. nicht gerade ein Argument für den Anspruch, den dieses Studium an den Einzelnen stellt.

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