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“Manche Blogger haben Grippe”

“Manche Blogger haben Grippe”

 

flickr/Cali4beach/What to do when you’re ill:Step 1

Am gestrigen Tag des Werbeplanung Summits 2012 gab es einen Sager, der nicht nur vor Ort für heftige Diskussionen sorgte. Es war die Antwort auf die Frage, was österreichische Unternehmen von der Zusammenarbeit mit Bloggern halten und warum auf dem Gebiet noch recht wenig in sinnvoller Hinsicht passiert. Die Antwort war sinngemäß, dass man Angst vor Bloggern hat, weil die doch viel zu oft etwas Negatives schreiben. Achja und, dass manche Blogger die Grippe hätten und damit sehr ansteckend für andere Blogger seien. Das Risiko, einen grippalen Blogger zu erwischen, sei für Unternehmen einfach zu groß, deshalb macht man einen weiten Bogen um sie. Hintergrund dieser anschaulichen Metapher soll wohl sein, dass Blogger ein raunzendes Pack seien, die mit ihrer Raunzerei viel zu schnell ihre Bloggerkollegen anstecken, da dann mitraunzen. Ich glaub dazu muss ich ein bissi was sagen.

Ich muss dazu was sagen, weil ich 1) Bloggerin bin, 2) das eine unglaubliche Frechheit an Aussage ist und ich 3) mich nicht nur seit meiner Magisterarbeit mit dem Thema der Kooperationen zwischen Unternehmen und Bloggern beschäftige. Aber der Reihe nach. Eine Sache gleich mal ganz wichtig:

 

Blogger Relations sind nicht gleich Blogger Relations

Ich selbst stehe dem Thema recht skeptisch gegenüber und bin dabei auf der Seite der Blogger, die meiner Meinung nach ihre wertvolle Glaubwürdigkeit im Klo runterspülen wenn sie für ein paar müde Kröten sinnentleerte Beiträge schreiben, die keiner lesen will. Aber dabei ist mir eine Sache ganz wichtig, nämlich spreche ich hier von bezahlten Reviews. Total isolierte Beiträge mit seltsamen Links zu Produktbeschreibungen und Bestellmöglichkeiten, die weder thematisch noch vom Stil her zum Blog passen und vielleicht sogar noch vorschreiben, dass der Review positiv ausfallen muss.

Nieder mit diesen bezahlten Reviews!

Also Beiträge über ein vorgegebenes Thema mit vorgegebener Stimmung und vor allem einem vorgegebenem Endresultat. Das.will.keiner.lesen. Keiner! Im schönsten Fall bekommt man dann auf einem privaten Blog plötzlich alle drei Tage einen Beitrag über ein USB-Leselicht, eine Schuheinlage, ein Vakuumiergerät oder ein Pinselset vorgesetzt. Dem Blogger schadet das enorm, da diesen Müll wie gesagt keiner lesen will und er damit seine Leser ziemlich wirkungsvoll vergrault. Leser sind da wie Kunden. Eine kleine Anzahl an Enttäuschungen halten wir aus aber irgendwann sind wir weg. Dann kommen wir aber auch nie wieder. Wir wollen bitte die ehrlichen und authentischen Worte des Bloggers. Seine persönliche Meinung und seine tolle Art, diese Meinung auszudrücken. Fahrt zu Hölle mit euren vorgefertigten Produktreviews bei denen dir in jeder zweiten Zeile irgendein Marketingsprech ins Gesicht springt.
Und auch dem Unternehmen bringt das doch nichts. Die Leser sind im besten Fall negativ überrascht und im schlechtesten Fall genervt und angewidert von so viel Unkreativität und halten das Produkt in schlechter Erinnerung. Fail.

Kreative Kooperationen, bitte

Vielleicht fragt ihr euch, liebe Unternehmen, jetzt, wie man denn sonst Blogger Relations durchführen soll. Ist ziemlich einfach und fürs Ausdrucken und Aufhängen hab ich es mit Pünktchen versehen:

  • Thema
Wenn ihr mit einem Blogger zusammenarbeiten wollt, sucht euch bitte einen aus, der zu euch, zu eurem Unternehmen, zu eurem Produkt und zu eurer Aktion passt. Was soll ein Fashionblogger auf einer Automesse? Informiert euch darüber, wie er schreibt, was er schreibt, worüber er schreibt und ob er überhaupt für Kooperationen offen ist. Interesse an seinem zukünftigen, wenn auch kurzfristigen, Partner zu zeigen, macht auch bei Bloggern durchaus Sinn.
  • Keine fixen Vorgaben
Wie wäre es, wenn man sich mal mit dem Blogger hinsetzt und gemeinsam an einer Sache arbeitet? Oft haben die gar nicht mal so blöde Ideen… Großer Vorteil: Blogger wissen, welche Inhalte auf ihrem Blog funktionieren und können dementsprechend Sachen planen, die zu beiden Seiten gut passen. Außerdem werden sie euch sehr viel bieten, wenn ihr ihnen ein bisschen freie Hand lasst und ihr sie in ihrem Metier werkeln lasst.
  • Keine Angst vor schlechter Kritik
Ganz ehrlich: Wenn Unternehmen glauben, dass niemand je schlecht über sie oder ihr Produkt spricht, leben sie wahrscheinlich irgendwo hinter dem Mond. Und jetzt der Burner: Das ist doch gar nicht einmal so schlimm! Es ist vollkommen normal und menschlich, dass nicht jedem Einzelne dasselbe gefällt. Und es nimmt euch doch sowieso keiner ab, dass 20 Blogger freiwillig ausschließlich positiv über Etwas schreiben. Also freut euch, dass ihr jemanden habt, der sich mit eurem Produkt intensiv beschäftigt, ausführlich darüber berichtet und ehrlich dabei ist. Das ist viel wert.
Zwei sehr nette Beispiele will ich noch anbringen:

 

1) TUI und Haderer

 

TUI veranstaltet jedes Jahr in Mallorca den TUI Marathon und hat Videoblogger Richard Haderer gefragt, ob er nicht den Marathon laufen und davon berichten will. Durchgeknallt wie er ist, sagt der auch noch ja. Darin bestand eigentlich auch schon die Vorbesprechung. Richard hatte völlig freie Wahl, wie er das umsetzen möchte.
Er machte es zu seinem persönlichen Laufprojekt, suchte sich Sponsoren, drehte Videos über die ersten Trainings und berichtete über die “Fortschritte”. So wie er es nun einmal tut. Mit seinen Beiträgen, seiner Schreibe, seinen Videos, seiner Art. Und alle lachen mit.

 

2) Museumsquartier Summer of Fashion Blog

 

Das MQ Wien hat diesen Sommer einen Schwerpunkt auf Mode und hat dazu einen Blog gestartet. Es wurden dafür einige Blogger gefragt, ob sie denn nicht mitmachen möchten. Diese werden zu den Veranstaltungen wie Ausstellungen, Modeschauen und Präsentationen eingeladen und schreiben im Gegenzug ihre Meinungen und Kritiken  auf http://sof.mqw.at
Ich habe mich am Summit kurz mit Frau Online & Social Media fürs MQ, Alina Lauchart, die eben auch den Blog betreut, unterhalten und sie meinte “Den Veranstaltern und Ausstellern habe ich gesagt, dass natürlich auch schlechte Kritiken kommen können. Das sind die Meinungen der Blogger und die werden ihnen im Vorhinein auf keinen Fall diktiert. Falls jemandem eine Ausstellung und die darin gezeigte Mode nicht gefällt, ist das eben dessen subjektive Meinung. Genau das, was unsere User lesen wollen und das ist so viel mehr wert als eine scheinbar durchgängige positive Kritik auf allen Kanälen, die uns sowieso keiner glauben würde.”
Worin liegt aber denn nun das Problem? Warum bezeichnen uns Unternehmen als grippal und bösartig ansteckend?

 

Alle haben sie die Hosen voll

Es ist wirklich so. Unternehmen haben Angst vor Bloggern. Dass sie etwas Schlechtes schreiben. Und dass dann auch Kollegen etwas Schlechtes schreiben. Deshalb lassen sie lieber die Finger von ihnen. Allein das Risiko, negative Kritik zu bekommen, schreckt viele Unternehmen anscheinend schon im Vorhinein so ab, dass sie es gleich sein lassen. Schade eigentlich. Denn wie es auch Alina und einige andere Kollegen am Summit ganz richtig gesagt haben: Eine ehrliche Meinung zu einem Produkt, die auch jeder verstehen und nachvollziehen kann, ist doch zehnmal authentischer und sympathischer als eine durchgehende weiße Weste, die sowieso jedem suspekt vorkommt. Stichwort: Mut zum Scheitern! Keiner wird ein schlechtes Bild von einem Unternehmen haben, nur wenn jemand sagt “Ich werde mir das getestete Auto nicht kaufen, weil ich es lieber sportlicher mag” Geschmäcker und Meinungen waren schon immer verschieden. Eine schöne Kooperation mit netten, ehrlichen Beiträgen wird in keinem Fall durch ein nachvollziehbares, negatives Fazit aufgrund persönlicher Vorlieben zunichte gemacht.

Wenn natürlich Dinge kommen wie “Ich werde mir das getestete Auto nicht kaufen, weil die Bremsen nicht funktionieren”, sollte man vielleicht von Blogger Relations Abstand nehmen. Aber dann sind auch die Blogger das kleinste Problem, nicht wahr?

In diesem Sinne: Hören wir auf, die Blogger zu verteufeln und nutzen wir stattdessen ihre so wertvolle Leidenschaft, über das Leben zu berichten und Dinge beim Namen zu nennen.

34 Comments

  1. Es ist so großartig geschrieben und so wahr und du sprichst damit so vielen aus der Seele.

    Leider gibt es allerdings auch genug Blogger die für Geld jeden Mist posten, egal ob es zu ihnen passt oder nicht, egal ob vorgefertigter Text oder nicht. Das muss man halt auch sagen.

    So, und jetzt muss ich diesen Artikel verbreiten, damit ihn die ganze Österreichische Onlinewelt liest. Tschüss.

    und DANKE!

    Well-loved. Like or Dislike: Thumb up 8 Thumb down 0

  2. jaja, wir Blogger haben keine eigene Meinung und veröffentlichen für Geld alles.. eh kloar

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  3. Michi, hast du den Artikel gelesen? ;)

    Es geht genau darum, dass Unternehmen Angst haben, dass wir unsere eigene Meinung schreiben, die Ihnen vielleicht nicht passt und deswegen hätten sie gerne, dass wir ihre PR-Texte 1:1 in unsere Blogs kopieren (wenn sie denn überhaupt auf die Idee kommen was mit Blogs zu machen)

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  4. ja sicher!
    war ja auch nicht ernst gemeint :D
    ist irgendwie traurig der ganze Zustand… konstruktive Kritik ist doch viel besser und authentischer als dieser vorgefertigte 0815-PR-Kram den eh niemand lesen will

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  5. Ehrlich, deutlich und konstruktiv geschrieben, danke! Ich hoffe, es wird nicht nur von BloggerInnen wie uns gelesen (Wobei das ja auch nicht schaden kann :-P).

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  6. Danke, danke, danke!
    Aber mal ehrlich. Wirklich wundern kann das alles ja niemanden mehr. War es in Österreich je anders? Internationale gute Beispiele werden mit Argumenten wie “Amerika ist zu weit weg, Italien spricht eine andere Sprache, die Deutschen gehen uns nichts an und England ist sowieso anders.” vernichtet. Also schließen österreichische Unternehmen daraus, bloggen is nix. Da fällt mir noch das Filmzitat “Email? – Des hat was mit dem Internetz zu tun. I glaub, des setzt sich eh net durch” zum Abschluss ein.

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  7. Vanessa,

    Kann ich verstehen, dass es die Blogger irrsinnig frustriert, die gerne bei durchdachten und coolen Geschichten mitmachen würden und nur so öde Reviews angeboten bekommen.

    Fakt ist aber auch, dass es die öden Reviews gibt, weil es eben auch Blogger gibt, die vor Freude in die Luft springen, wenn sie einen 400 Wort Artikel mit 5 Links und gezwungen positivem Resultat für 20EUR angeboten bekommen. Ist ja immer so. Wenn das niemand annehmen und durchziehen würde, dann wären auch die Ideen qualitativer.

    Aber vielleicht hilft ja schon dieser Blogpost, um ein bisschen Umdenken zu bewirken :) Auf beiden Seiten.

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  8. It’s a great article. I think I understood most of it, and I used Google for the rest, which is quite scary, as it can really go off track … Anyway, I support blogging. I’ve been blogging since 2001, and now I’m working for a “big Austrian media company”. So, maybe there’s some hope here after all! If you want to get together (either ‘zu zweit’ or with a group of bloggers you know and respect), I think it could be fun. Let me know. @iboy

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  9. Ich gebe Dir natürlich recht, Du kennst meine Meinung. Ich wäge eigentlich aber auch immer ab, worüber ich schreibe. Ich hab jetzt wieder 2 Kooperationsanfragen bekommen, die sogar relativ gut zu mir passen würden. Deshalb mach ich das auch wahrscheinlich. Ich kenne beide Produkte, finde die auch gut, deshalb find ichs auch okay. Bei manchen Blogs fällt das aber echt schon ungut auf. Ab und zu ist es ja voll okay, aber nicht dauernd.

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  10. Ich glaube es ist auch wichtig zu erwähnen, dass wir (und da spreche ich zumindest von mir LOL) nicht nur deswegen bloggen um als Marketing-Instrumente zu dienen.

    ABER: (und das trifft wieder zumindest auf mich zu) Ich mache gerne Geschichten für die mir manchmal das Budget fehlt bzw. coole neue Geschichten und dazu ist manchmal die Hilfe von Unternehmen nötig.

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  11. Diskussion, schön! :-)
    @Vanessa: Die gleichen bzw. ähnlichen Geschichten gibt es nicht nur in Österreich, auch in Deutschland (zumindest bei den ReisebloggerInnen) und auch in den USA, wobei es stimmt, dass da Bloggen generell mehr Beachtung auch in Sachen Zusammenarbeit findet. Österreich ist da offenbar etwas hinterher, ja nichts Neues.
    @George: Thank you for the hope you give :-)
    @Ivy: Das “Like” deines Beitrags war zwar ein Fehler (wie kann man das Like hier wieder ent-liken?!), aber ich stimme dir zu, dass Kooperation nicht grundsätzlich “bäh” ist. Wenn es passt für beide Seiten ist das doch ganz im Sinne des Erfinders, oder etwa nicht?

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  12. @Doris Ent-Liked wird hier nicht! ;)

    “Wenn es für beide Seiten passt, ist das doch in Ordnung” würde ich so nicht unterschreiben, denn 20EUR, 5 Like, 400 Wörter unpassende Posts passen sicher auch für beide Parteien. Trotzdem ist es einfach für die Entwicklung dieses Bereichs nicht gut, wie man sieht. Wenn sich viele Blogger nicht bewusst sind, wie viel ihre Posts und ihre Arbeit damit wert sind, entwertet das automatisch jene der anderen Blogger. Da denkt ja ein Unternehmen “Warum soll ich diesem Blogger so viel Zeit und Geld widmen, wenn es ein anderer um viel weniger tut?”

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  13. @foxy: nur noch liken (hier zumindest), ich merks mir :-)

    “Wenn es für beide Seiten passt, ist das doch in Ordnung” => war auf Ivys Kommentar bezogen. 20EUR/5Like/400 Wörter/unpassende Posts – wie du sagst: Es geht ums Bewusstsein, um den (Selbst)Wert als BloggerInnen – von beiden Seiten betrachtet. Sowas kommt nur mit der Zeit. Und durch solche Posts und Diskussionen wie die, die du jetzt angezündet hast!

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  14. Ich stimme dir zu und möchte dazu noch etwas loswerden:
    Wer ernsthaft um € 20 (oder auch 50 oder 100 €) über Produkte/Unternehmen bloggt, ist selber schuld. Wer bezahlterweise über Produkte bloggt und das nicht als Werbung kennzeichnet bzw disclaimed ist ebenfalls selber schuld – das wird langfristig nämlich Leser und Glaubwürdigkeit kosten. Und das, finde ich jedenfalls, ist die wichtigste Währung im Blogger-Leben.

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  15. @Dani Wahre Worte!
    Also nur der Vollständigkeit halber: Die 20EUR hab ich mir nicht ausgedacht sondern selbst schon in Angeboten gelesen. Das gibt’s also. Ich glaube, eine große Rolle spielt da auch die plötzliche Wertschätzung dessen, was mal als reines Hobby angefangen hat. Auf einmal bietet mir da jemand Geld dafür! Denke, dass sich deswegen auch viele hinreißen lassen, das zu tun.

    Und: Freu mich schon wenn ich euch Mitte August meine Magisterarbeit zur Verfügung stellen kann. Da hab ich mich ja mit der Glaubwürdigkeit von bezahlten Reviews in Blogs beschäftigt und in der Umfrage recht interessante Ergebnisse rausbekommen. Damit kann man vielleicht das Umdenken auch noch ein bisschen vorantreiben.

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  16. Hallo,

    was willst von 60-jährigen CEO`s bzw. sonstigen Urgesteinen der Werbebranche die 4% in Onlinwerbung aktiv p.a. stecken hören? Die Summit heuer war doch wieder ein Sammelsurium aus alten mafiosen Typen ala Hochegger bestehend aus Medien bzw. Werbtypen, die sich seit zig Jahren die Milliarden aus Politik & Industrie gegenseitig zuschieben. Der Rest waren Blogger & internetaffine Leute alle komplett gelangweilt vom Schrottprogramm mit wenigen Highlights bzw. Neuigkeiten. Ich finde ebenfalls wie Thomas Koch das die Verleger mit Ihrem Statement bzw. deren Handeln im VÖZ nicht ganz dicht sind hierzulande – freue mich schon auf deren finanziellen Untergang in den nächsten Jahren.

    Bitte überlässt Eure coolen Blogs nicht für ein paar Euro jetzt den Firmen. In einigen Jahren werden genau die gleichen Unternehmen um die Links betteln bzw. Unsummen zahlen. Wenn eine Firma Ihre Millionen der unsympathischen Offline-Branche über Jahre gibt, muss denen ein Link vom guten Blog in Zukunft min. 200-300€ pro Monat wert sein.

    Na dann… nur weiter so!

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  17. @Stefan
    Wie Richard gesagt hat, muss es ja nicht einmal nur um die Kohle gehen. Bei guten Kooperationen sollte man auch die Chance bekommen, coole Dinge umzusetzen, für die das eigene Herz schlägt. Der positive Effekt muss ja nicht immer vorrangig nur beim Unternehmen liegen. Also wenn das eine sinnvolle Zusammenarbeit ist, bekommt das Unternehmen Aufmerksamkeit und Berichterstattung und der Blogger die Möglichkeit, eigene Ideen und Projekte umzusetzen. Wenn das in so einer harmonischen Kombi hinhaut, find ich das unterstützenswert.

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  18. @foxy – vollkommen richtig. Nur sollte man bei aktuellen Marktpreisen von Links im Blogger-Bereich trotzdem aufpassen sich jetzt nicht übern Tisch ziehen zu lassen. Oft sind es genau diese Links die essentiell sind fürs Linkportfolio des Unternehmens & somit für die Top-Rankings. Uneigennützig investiert keine Firma in einen Kanal & Blogs sind nun mal in AT komplett unterbewertet bzw. werden nicht mal ernst genommen.

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  19. @Stefan: das ist jetzt aber sehr allgemein formuliert. Da kommt es schon auch auf die Professionalität des Bloggers an und natürlich auf die Reichweite. Manche wollen ja gar nicht professionell sein und einfach ein bisschen Taschengeld verdienen – andere lassen sich auf Budgets von 200-300 € gar nicht ein. Unterbewertet würde ich es auch nicht nennen – Unwissenheit (und eben Angst vor der Grippe) eher.

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  20. Ich glaube deren Unwissenheit und Verzapfen von Blödheiten ist noch der beste Nährboden für die richtigen Grippewellen. Habe diese Aussage ebenfalls für eine Frechheit gehalten & kann Sie einfach in keinster Weise nachvollziehen.

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  21. Es ist ja so, dass es diese Angst vor negativer Kritik nicht nur bei Bloggern gibt. Erinnert euch an die ersten österreichischen Unternehmen mit einer Facebook Page… was haben die gesagt, warum sie es erst jetzt umsetzen? “Wir hatten und haben Angst vor zu viel Negativem”
    Es muss einfach nur mal umrissen werden, dass negative Kritik so und so da ist. Ohne FB Page/Blog eben irgendwo wo man es nicht sieht und jetzt eben in voller Pracht jeden Tag vom Unternehmen zu bewundern, was sicher auch ein Schock sein kann. Was das aber für ein Vorteil ist weil man direkt reagieren kann, muss anscheinend auch erst kapiert werden.
    Dass negative Kritik auf einem Blog mit einer Stellungnahme von einem Unternehmen mit Lösungsvorschlag und offener Kommunikation tausendmal mehr bringt als ein nicht vorhandenes 100%ig positives Bild verbreiten zu wollen … naja dafür brauch ma halt noch ein bissi.

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  22. Ganz, ganz toller Beitrag!

    Es ist aber auch wirklich wichtig, dass nicht nur die Unternehmen sich dein Geschriebenes zu Herzen nehmen, sondern auch die Blogger, die sich viel zu schnell auf die Anforderungen (im Sinne, dass nur durchweg positives berichtet werden soll) der Unternehmen einstellen, was schade ist und das Phänomen “Blog” als authentische Informationsquelle hinfällig macht.

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  23. mein senf dazu ergänzend:

    blogger sollten sich nicht darauf ausruhen, dass man einfach einen 0-8-15 artikel schreibt. ganz ehrlich – als unternehmen wär mir das die investition nicht wert für die relativ geringere reichweite (wenn es kein kontroverser beitrag ist) und als blogger ist es doof die eigene glaubwürdigkeit zu riskieren. ich finde es gut, dass blogger für beiträge eine gute summe verlangen. unbedingt! absolut! dazu wäre es dann auch schön ein paar kreativere kooperationen zu sehen und ich finde nicht, dass die idee dafür immer von unternehmen kommen muss. wenn ein blogger geld verdienen will, kann er/sie ja mal einen vorschlag machen, wenn ein unternehmen mit einer anfrage auf sie/ihn zu kommt und nicht einfach ärgern über die plumpe anrede.

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  24. @Sue: Das ist doch 1:1 das, was die Uschi geschrieben hat…

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  25. Schöne Zusammenfassung Sue – bez. “Blogger auf Unternehmen zukommen” – Habe ich nicht nur einmal gemacht, entstanden ist daraus nie etwas, meist kommt nichtmal eine Antwort…

    Es ist ja nicht so, dass (ich zumindest) darauf warte, dass Unternehmen zu mir kommen – aber schön wäre das natürlich auch ab und zu ;)

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  26. @hdrr ich meinte damit nicht, dass blogger auf unternehmen zu gehen müssten. eher, wenn eine anfrage kommt.

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  27. Achsooooo… hab ich missverstanden.. sry

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  28. Danke – made my day!

    P.S. Fashionblogger auf Automessen machen durchaus Sinn

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  29. Sehr guter Artikel. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Meist ist auf Seite der Unternehmen erstmal grundsätzliches Interesse vorhanden, doch wenn es in die Details geht ist man sich nicht mehr so sicher.

    Möglich, dass sich diese Denkweise in den nächsten Monaten ändert? Zur Zeit tut sich viel. Vielleicht braucht man einfach mal ein Unternehmen, das den ersten Schritt wagt. Und damit unglaublichen Erfolg hat.

    Oftmals ist es für Agenturen auch ein Problem, dass sie bei Blogs mit CPC und ähnlichen Bezahlweisen nicht weit kommen. Endlich mal eindeutig zu kommunizieren, zu sagen, dass “Anzeigen auf Blogs einen Festpreis haben” (Branding, Markenpräsenz ist ja unbezahlbar und so) liegt allerdings wirklich in unseren Händen.

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  30. Wie heissts so schön? In Österreich geht die Welt erst 2022 unter, weil wir bei vielem hinterher hinken…. :P

    Sobald ich im Freundes- bzw. Bekanntenkreis von inspirierenden Ideen und Blogs aus dem WWW erzähle gibts auch immer den selben Senf: Glück, Funktioniert nicht, jaja was ist mit denen wo die idee nichts wird usw. Beides stammt leider aus einer ähnlichen Denkstruktur: Das ich mein (vielleicht popeliges) Produkt unter die Leute bring mit viel ja wirklich nerviger unkreativer unterbrechender Werbung (egal welche Meiden) und davon erzähl, wie es nicht das tollste, beste, schönste, ist. Und das interessiert auch keinen…..denk mal das Unternehmen früher oder später eh keine Wahl haben, als da ihre (doch egoistische) denkweise zu ändern … Blogger schreiben ja nicht nur für sich, sondern eben auch für andere… mit einer herrlich schönen Intention…das macht sie besonders…
    Soda, jetzt hol ich mir ein Eis :)
    Find das Beispiel fasst es echt nett zusammen:
    https://www.youtube.com/watch?v=tPz9BGIJhfM&feature=channel&list=UL

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  31. verdammt falscher link, kommt davon wenn man in der Arbeitszeit nicht arbeitet :P
    hier der richtige:
    https://www.youtube.com/watch?v=5wx0GfbC0BA&feature=relmfu

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  32. Danke für den Beitrag. Zum Grippe-Thema fällt mir eigentlich nur ein Wort ein, das es aber (meiner Meinung nach) ziemlich genau trifft: Oida.

    Im Ernst, denken die Unternehmen, wenn sie uns kein Geld für Beiträge geben, schreiben wir nicht darüber, wenn uns ein Produkt/ eine Leistung/ wasimmer nicht gefällt oder wir es “anders” lieber gehabt hätten?

    Vom. Mond.

    Gut, dass du dich des Themas angenommen hast (sogar mit Punkten!) – und toi toi toi für deine Magisterprüfung. Wirst sehen, das wird ein Spaziergang nach allem, was du hinter dich gebracht hat!

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